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Design, Start der Entwicklung und formale Basis für’s Volk 30. August 2006

Posted by Eike in : Allgemein, Hintergründe, Volk , add a comment

Letzte Woche haben wir uns mit unserer Designerin Katrin getroffen und ihr unsere geheimen Plan zur Erlangung der Weltherrschaft unterbreitet. Daraufhin hat sie uns ein Design für’s Volk entworfen. Das war dann schon am WE fertig und wurde von allen Beteiligten am Montag abgesegnet. Also konnte Benni direkt am Montag mit den Templates anfangen, die heute größtenteils auch schon fertig sind. In der Zwischenzeit hat Michael die Programmierung weiter nach vorne getrieben und am Wochenende das Nachrichten-System (350 Zeilen) programmiert. Zur Zeit haben wir entwicklungstechnisch schon einen recht annehmbaren Stand. Ich bin jedenfalls zufrieden.

Gestern wurde bei unserem joure fixe rege über die formale Basis diskutiert und tatsächlich auch eine Entscheidung getroffen. Lars arbeitet sich zur Zeit in die ganzen rechtlichen Angelegenheiten ein und wird uns kommende Woche sicher fertige Verträge auf den Tisch legen können.

Es geht voran!

Ein Volk braucht ein Land, ein Land braucht eine Karte 16. August 2006

Posted by Eike in : Entwicklung, Typo3, Volk , 1 comment so far

Gerade eben ist mir durch eine Kundenanfrage wieder die tolle OpenGeoDB eingefallen. Die ist gehört ja eigentlich bereits zum Standard-Repertoire, aber eine super Funktion wird ständig vergessen. Natürlich kann man ganz wunderbar PLZ-Umkreissuchen und Entfernungen berechnen, man kann aber auch eine dynamische Deutschlandkarte generieren lassen. Das ist insofern dann sinnvoll, wenn man zu einer recht öden PLZ-Eingabe einen schönen visuellen Zugang zur geographischen Verteilung von Standorten, Mitgliedern, Kunden etc. hat. Auf Hamburg-Deutsch: eine wesentlich improvte user experience. Damit ihr euch das besser vorstellen könnt, guckt euch einfach mal die Mitgliederkarte des Tolkien Forums an! Nach einem kurzen Blick wisst ihr, dass das tatsächlich super ist und das wir das “zu haben wollen zu haben”. Klar, das Beispiel ist nicht direkt als gute Referenz visueller sondern konzeptioneller Natur zu betrachten.

Und übrigens: das wär doch auch mal ne super Extension für’s TER, oder? Da gibt es z.Z. nämlich nur eine öde Umkreissuche.

TYPO3 Commerce RC1 veröffentlicht 12. August 2006

Posted by Eike in : Allgemein , 3 comments

Nach langem Zittern, Hoffen, Warten und kleinen Erfolgserlebnissen zwischendurch wurde heute nun ganz offiziell der erste Release Canditate der Commerce Extension veröffentlicht. Zu finden auf typo3-unleashed.net Anscheinend haben die Developer Days in der Schweiz eine produktive Atmonsphäre. Wären wir doch auch hingefahren….

Die 1-Click-Bestellung… 9. August 2006

Posted by Alex in : Allgemein , 1 comment so far

Da schau sich einer Amazon an. Sage ich ja immer. Das ist schon der Hammer…

Die 1-Click Bestellung

hier mal bei einem Produkt:

1-Click Bestellung bei einem Produkt (wohl nur wenn man eingeloggt ist)

so far…

Online-Shop-Features (Sammlung) 7. August 2006

Posted by Eike in : Allgemein , add a comment

Durch den strengen Lars’schen Zeitplanung und letztlich auch durch die aktuellen Ereignisse bedingt, sollten wir mal eine Liste aufstellen mit allen benötigen Features für einen Online-Shop. Hier visiere ich jetzt nur eine lose Sammlung von Stichpunkten an. Jeder kann also schreiben was er für wichtig hält. Und damit ich Eurer Kreativität nicht im Wege stehe, schreib’ ich zunächst nix und bin auf Eure Vorschläge gespannt. Hat ja jeder nen Login, gell?

Michas Ideen:

Alex Ideen:

Eikes Ideen / Hinweise:

Es wird…

Posted by Eike in : Entwicklung , add a comment

… war der Betreff von Michaels Mail heute um 14:15. Leider darf hier nicht veröffentlich werden was da genau “wird”. ABER “es wird…”

Mein Gott, sonst wär’ ich auch langsam wahnsinnig geworden.

Terminplanung 1. Entwurf 6. August 2006

Posted by Eike in : Zeitplanung , 2 comments

Lars hat sich hingesetzt und eine Terminplanung gemacht. Ich fasse mal die wichtigsten Punkte zusammen:

Braucht es das Web 2.0 um im Internet Geld zu verdienen? 5. August 2006

Posted by Eike in : Allgemein , 2 comments

Wir hatten ja bereits ein Geschäftsmodell als wir uns noch gar keine Gedanken um das Web 2.0 gemacht haben. Und das ist auch gut sein. In den letzten Tagen habe ich gelegentlich mal über Geschäftsmodelle des / im Web 2.0 gelesen. Der wohl interessanteste Post ist von Martin Röll (Die krampfhafte Suche nach dem Web2.0-Geschäftsmodell) und der dazugehörige Post auf live.hackr (Modellgeschäft).

Um Grunde braucht es kein Web 2.0 Modell um heute Geld im Internet zu verdienen. Eigentlich ist der Zug dafür ja auch schon wieder abgefahren und obwohl wir bei dieser Blase hautnah dabei waren kam keine wirklich Web 2.0 adäquate Idee dabei heraus. Ich meine, ich will unserem Projekt nicht den Web 2.0 Stempel aufdrücken. Theiss und Lars wissen z.B. garn nicht so genau was das eigentlich ist. Die beiden verdienen aber, gar nicht schlecht, Geld im Internet und das mit einem Shop der alles andere als 2.0-mässig ist. Der Shop ist ein ganz normaler Shop, der es ermöglicht Artikel anzuzeigen und diese auch zu kaufen. Fertig! Warum die beiden Geld verdienen steht auf einem ganz anderen Blatt und dieses Blatt kann man inzwischen schon old-economy nennen. Es geht darum gute Produkte zu angemessenen Preisen und einen hervorragenden Service anbieten zu können. Da kann jeder Shop der das nicht bietet aber bis unter die Zähne mit Web 2.0 Features “bewaffnet” ist auf Dauer nicht mithalten. Unser offline Kaufverhalten hat sich durch die Entstehung des Web schließlich auch nicht geändert und damit auch nicht unsere Bedürfnisse.

Bauen wir also einen soliden (!!!) Shop. Besinnen wir uns auf die Kernanforderungen und machen diese ein wenig besser. (”Alles ein wenig besser zu machen” ist übrigens Teil unserer Firmenphilosophie, Jungs!) Wenn wir dann noch ein paar sinnvolle (!!!) Web 2.0 Features integrieren können, bitte her damit! Im Grund will der Kunde etwas kaufen und dabei ein gutes Gefühl haben. Theiss und Lars würden sagen, dass ein nettes Telefonat immer noch mehr wert ist als ein wahnsinnges Web 2.0-Rezensions-Social-Software-Feature. “Nähe zum Kunden”, viel Arbeit, eine gute Idee, Ausdauer, Erfahrung, Kontakte und wenig Glück sind IMHO gewichtiger als Web 2.0 Spielereien. Unsere Idee ist nicht direkt eine Web 2.0 Idee sondern hat ganz andere herausragende Vorteile. Die müssen wir nutzen und ausbauen. Ein gesunder beobachtender Abstand zur aktuellen Entwicklung des Web kann dabei aber nicht schaden.

Social-Software / Social-Commerce Aggregation

Posted by Eike in : Zukunftsmusik , 3 comments

Irgendwann hab ich irgendwo mal was zu dieser Aggregation geschrieben (und wenn es auch nur ein Eintrag auf meiner ToDo-List war.) Es geht ganz platt um die Verbindung eines sozialen Netzwerks à la OpenBC / StudiVZ und einem Online-Shop der “Web 2.0 Generation” oder auch in klassischer Version. Beide Modelle haben ausgeprägte Vor- und Nachteile die sich in Kombination jedoch ideal ergänzen würden. Die folgenden Listen erheben keine Anspruch auf Vollständigkeit.
Die Nachteile von Social-Software:

  1. Mit Social-Software lässt sich nur sehr schwer Geld verdienen.
  2. Die User sammeln und sammeln Kontakte, hören damit aber irgendwann auch, weil Sie darin keinen Vorteil erkennen können. (Von der Selbstbefriedigung über möglichst viele Kontakte mal abgesehen)
  3. Es kommen, nach einer Registrierungswelle, ungleich viele neue Benutzer hinzu.
  4. Die übrigen aktiven User interessieren die evtl. angebotenen Mehrwerte nicht. (Ich bin bei OpenBC z.B. kein Premium-Mitglied und will auch keines werden.)

Die Nachteile von Online-Shops:

  1. Online-Shops müssen Werbung treiben (ergo Geld ausgeben) um an neue Kunden zu kommen, weil die bestehenden Kunden vielleicht nicht genug Umsatz generieren.
  2. Ein Shop dient ausschließlich dem Verkauf und erreicht nur schwer eine symphatische Komponente.
  3. Neben einer Kaufabsicht gibt es keinen Grund sich bei einem Shop zu registrieren.
  4. Online-Shops wissen nicht besonders viel über die wirklichen interessen ihrer Kunden und können sich nur an Bestsellern in ihrem Sortiment orientieren.

Vorteile von Social-Software:

  1. User laden sich gegenseitig ein und sorgen damit für eine selbständige Vermehrung der Userzahl.
  2. Die User finden es toll, wenn Sie sich ihre Kontakte selbst zusammenstellen können, damit evtl. Stärke oder Beliebtheit demonstrieren können und haben letztlich eine postive Beziehung zum Portal.
  3. Mit kostenlosen Zusatzfeatures können gute Mehrwerte generiert werden die auch tatsächlich umfassend genutzt werden.
  4. In solchen Netzwerken wird unendlich viel Information über die Interessen und Beziehungen der User gesammelt. (Wie das jedoch ausgewertet werden kann, kann z.Z. wohl keiner so recht beantworten.)

Vorteile von Online-Shops:

  1. Mit Online-Shops wird Geld verdient. :-)

Beim Lesen der Listen ist dem geneigten Leser vielleicht schon ein Licht aufgegangen. Stellen wir uns einmal folgendes Scenario vor:

Ein User käuft etwas in einem Shop und ist damit ein bekannter Kunde mit allen möglichen Daten. Nehmen wir mal dieser Kunden, nennen wir ihn Klaus, ist begeisterter Mountain-Bike-Fahrer aus Bielefeld. Klaus fährt im schönen Teutoburger-Wald mit seinen Kumpels Ralf und Ingo regelmässig ein paar Runden. Die drei suchen aber noch andere Biker, weil es auf dauer zur dritt etwas langweilig geworden ist. Eine Kleinanzeige in der örtlichen Ultimo scheiterte aber erbärmlich. Klaus sieht also die Möglichkeit im Shop seine Interessen in einem Profil einzutragen und Freunde auf seine “Meine-Freunde” Liste einzutragen. In diesem Profil konnte er u.a. speichern was er sucht und was er bieten kann. Klaus sucht Leute aus Bielefeld die mit ihm und seinen Kumpels Biken gehen. Er lädt als Ralf und Ingo via E-Mail ein sich zu registrieren um auch Leute zu suchen. Der Spass nimmt seine Lauf. In Foren wird sich munter ausgetauscht und letztendlich werden auch ein paar “heiße Bienen” gefunden mit denen fortan gebiket wird was das Zeug hält. Alle sind glücklich. ;-) Der Shop-Betreiber ist natürlich nicht doof und sieht das rührige Trüppchen Mountain-Bike-Fahrer. Da er gerade ein Sonderangebot hat, ergreift er die Chance und schickt allen Mountain-Bikern im Netzwerk eine E-Mail. Ralf und Ingo finden das Angebot interessant. Schließlich glauben sie mit dem neuen Equipment bei den Mädels punkten zu können. Die beiden wollen einkaufen und weil sie ja bereits einen Login haben müssen nur noch wenige Daten vervollständigt werden um einen Kauf zu verursachen. Aus einem banalen Netzwerk-User wurde ein zahlender Kunde. Jetzt ist auch der Shop-Betreiber glücklich.

Die Geschichte geht aber noch weiter. Klaus hat bei seinem Kauf angegeben, dass er als Käufer dieses Artikels veröffentlicht werden darf. Wenn er auch noch eine Rezension veröffentlicht bekommt er einen kleinen Gutschein. Ein X-beliebiger neuer User interessiert sich für den Artikel den Klaus einmal gekauft hat, liest seine Rezension und sieht darüber hinaus viellleicht auch, dass er Klaus über zwei Ecken kennt. Er nimmt über ein internes Nachrichten-System Kontakt zu Klaus um bei Ihm seinen “Segen” für den Kauf einzuholen. Da Klaus natürlich begeistert ist, empfiehlt er den Artikel gerne weiter und wir haben einen weiteren Verkauf und einen neuen glücklichen Kunden.

Wir haben also ein profitables Netzwerk geschaffen. Das Risiko liegt eindeutig darin, ob es der User auch begreift und ob wenn er es begreift auch annimmt. Wir müssen das einfach mal Schritt für Schritt ausprobieren… Aber zunächst sollten wir uns auf das Wesentliche besinnen. Darüber schreibe ich im nächsten Post etwas.