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Selbst Saftbuden benutzen es 28. Juni 2006

Posted by Eike in : Allgemein , comments closed

So langsam bröckelt das early-adopters-image des Weblogs auch in stark konventionellen - alt eingesessenen Unternehmen. Und dabei fällt mir gerade auf, dass ich noch keinen expliziten Beitrag über Weblogs hier geschrieben haben. Na denn mal los!

Gerade eben habe ich einen Beitrag im basic thinking Blog (lesenswert!) über den Einsatz eines Weblogs in der Kelterei Walter gelesen. Dieses Unternehmen hat schlappe 80 Jahre auf dem Buckel, produziert Saft (ja, Saft!), kommt aus den Neuen Bundesländern, beschäftige 15 bis 20 Mitarbeiter und ist anscheinend seinen Wurzeln treu (”Tradition verpflichtet”). Kurz gesagt: Eine ordentliches deutsches mittelständisches Unternehmen was genauso gut auch in OWL sitzen könnte. Diese ganzen Prädikate hindern das Unternehmen aber in keiner Weise daran ausgesprochen zukunftsgemäss zu agieren und die neuen Kommunikationsformen (nennt man ich Internet) gekonnt für sich zu nutzen. Neben einer überarbeitungswürden Unternehmensdarstellung betreibt die Firma einen eigenen Online-Shop und siehe da auch ein eigenes Saftblog. In dem Saftblog steht folgender einleitender / erklärender Text:

Früher war alles viel besser. Früher stand der Chef noch auf dem Hof und unterhielt sich mit seinen Kunden. Viele kannte er sogar mit Namen. Und im Gespräch wurden Kritik, Anregungen und auch Lob unmittelbar ausgetauscht. Heute führt man kein Gespräch mehr mit seinen Kunden, sondern ist mit Ihnen im Dialog, wie es neudeutsch heißt. Aber besser im Dialog, als gar nicht mehr im Gespräch. Mit dem Weblog wollen wir noch mehr Menschen am Leben und Arbeiten in der Kelterei Walther teilnehmen lassen. Auch wenn ein Weblog den persönlichen Kontakt nicht ersetzen kann, ist es der einfachste und direkteste Weg, mit der Geschäftsführung und dem Team der Walther’s zu kommunizieren oder Meinungen, Erfahrungen und Wissenswertes untereinander auszutauschen. Wir freuen uns auf ein neues Gespräch mit Ihnen! (saftblog.de)

Im Basic Thinking Blog wird eine E-Mail der Kelterei veröffentlicht, die ich hier auszugsweise zitiere:

[…]das Saftblog gibt es jetzt seit dem 19. Januar, und wie es scheint, verändert es die Unternehmensausrichtung in nicht geahnter Weise. […] das Weblog wird mehr und mehr zur Kommunikationsplattform des Unternehmens. Hier hinterlassen Mitarbeiter mittlerweile ihre Krankmeldungen, hier schreiben Externe persönlich adressierte Nachrichten, die früher als eMail verschickt worden, hier hinterlassen Lieferanten ihre neuesten Angebote. Und das alles öffentlich. […] Kirstin sagte heute früh: „In den 79 Jahren seit der Gründung der Kelterei im Jahr 1927 hat nichts solchen Einfluß auf die Geschäftsausrichtung des Unternehmens gehabt wie das seit Januar bestehende Weblog: nicht das Ende der Weimarer Republik, nicht die Nazizeit und der 2. Weltkrieg, nicht der SED-Kommunismus und nicht die Wende zur sozialen Marktwirtschaft mit ihren vielen Fallstricken für ein Ostunternehmen. Alles wird schneller, der Dialog mit den Kunden, die Entscheidungen, der Verkauf, die permanente Neuausrichtung. Ich kann nur erahnen, wie durch das Weblog unser Unternehmen in 12 bis 18 Monaten aussehen kann.“ Spannende Zeiten, wie ich finde!

Spannend finde ich das allerdings auch und möchte wieder darauf hinweisen, dass es das Unternehmen seit dem Jahre 1927 gibt! Wenn mir dann noch eine Firma sagt Weblogs könnten im Unternehmenseinsatz vernachlässigt werden, dem kann man diese Firma getrost einen Saftladen nennen.

Das Thema Firmen-Blogs selbst wird bei Basic Thinking kurz mit ein paar Beispielen angerissen. Lesen!

Außerdem lesenswert: Onlineshops: Nutzen eines Weblogs, praktische Erfahrungen
und weiter in diesem Dunstkreis: Händler und ihre Weblogs: Zwei auf Shopbloggers Spuren

Produktberatung via Skype + Webcam

Posted by Eike in : Allgemein , add a comment

Google eBay hat vor kurzem Skype gekauft und wird dann naturgemäss auch verstärkt auf Skype für die Kommunikation zwischen Kunden und Anbietern setzen. Diese Kommunikation findet z.Z. wohl nur via e-Mail oder bestenfalls via Telefon statt. Früher da hat man immer von Video-Telefonie gesprochen. Damals brauchte man ein Telefon mit Kamera und Bildschirm und min. zwei ISDN-Leitungen. Eine Leitung für das Sprachsignal und die andere für das Video-Bild. “Damals” ist bestimmt schon 6-7 Jahre oder noch länger her, kurz gesagt: Technologische Steinzeit.

Heute gibt es Skype als quasi Standard für Internet-Telefonie und DSL ist auch keine Zukunftsmusik mehr. Wir brauchen nur eine kostenlose Software, eine Webcam mit halbwegs ordentlicher Bildqualität, einen DSL-Anschluss und vielleicht noch nen Headset. Dann könnte ich als Kunde, so wie es beim RS bereits ähnlich läuft, eine produktspezifischen Callback starten. Dabei hinterlasse ich meine Skype-Adresse und wenige Minuten später begrüßt mich ein netter Verkäufer (besser scharfe Verkäuferin), hält mir das Produkt in die Webcam. Ich kann das Produkt auf meinem Monitor begutachten, direkt Fragen stellen und die Erklärung live und interaktiv am Monitor verfolgen. Das Konzept ist uralt und stammt aus einer gaaanz schmuddeligen Ecke. Ihr kennt das…

Man müsste solche Dialoge und die dabei entstehenden Video-Sequenzen mal experimentell untersuchen um zu analysieren ob eine Archivierung samt (teilweiser) Veröffentlichung evtl. auch interessant ist. Auch wenn eine globale Veröffentlichung nicht interessant ist, können die so aufgezeichneten Sequenzen doch wunderbar für Beraterschulungen eingesetzt werden. Denn am Ende gibt es natürlich wieder für den Kunden die Möglichkeit dieses Beratungsgespräch zu bewerten…

Textlinks bei Globetrotter 18. Juni 2006

Posted by Eike in : SEO , add a comment

Globetrotter.de ist ein Online-Shop der ersten Stunde und wurde regelmässig auf den neuesten Stand gebracht. In großen Teilen darf man wirklich sagen “gut gemacht”, auch wenn es an den ein oder anderen Stellen etwas zu kritisieren gibt.

Was mir eben aber direkt aufgefallen ist und auch Grund genug für einen Post: Ganz unten auf der Seite (im Footer) finden sich schöne Textlinks. Die sind anscheinend saisonal bedingt und bilden die SEO-Brücke zwischen “unzulänglicher” Kategoriebezeichnung und dem Bedarf von direkten Textlinks für SuMa’s. Ich habe ein paar Keywords ausprobiert und konnte auch min. einen Treffer bei “Reisehandtuch” feststellen. Hier wird ca. an Pos. 8 der direkte Link (www.globetrotter.de/de/shop/search.php?suchfeld=Reisehandtuch) aufgeführt. Bei anderen Keywords war das Vorhaben (wesentlich) weniger erfolgreich. Liegt vielleicht daran, dass der Textlink die wohl einzige “Optimierungsmethode” ist.

Trotzdem, schönes sauberes SEO was sogar aus Benutzersicht sehr gut argumentiert werden kann.

Tagging, Glossar und was das mit SEO zu tun hat

Posted by Eike in : SEO , 5 comments

Heute früh unter der Dusche kam mir die liebevoll geschriebene Seite von Lars über Speedrollen in den Sinn. Der Inhalt ist so gut, dass er eigentlich nicht nur für SEO eingesetzt werden sollte aber wo bringt man so einen Text am besten unter? Zudem möchte man ja immer mehr Texte veröffentlichen, immer mehr “Keywords definieren”. Heureka! … und das Duschgel viel mir aus der glitschiegen Hand. Naja, schon als das Duschgel wieder aufgehoben war verflog die Begeisterung, weil die die “Lösung” im Grunde recht trivial ist.

  1. Wir brauchen eine Art Glossar, vielleicht auch eine Art Enzyklopädie.
    Jedes Keyword bekommt eine in diesem Naschlagewerk eine ausführliche Beschreibung. Einen Wort-Index schön nach Alphabet, schön vielleicht für Suchmaschinen, denkbar ungeeignet für Benutzer.
  2. Wir nehmen an: “Jedes Keyword im Glossar ist ein potentielles Tag für ein Produkt oder jede andere Entität.
  3. Jedes Produkt wird mit mindestens einem Tag versehen. Dabei muss für dieses Tag nicht zwingend auch ein Eintrag im Glossar vorhanden sein.
  4. Auf der Glossarseite werden dann alle Produkte aufgeführt die diesem Tag entsprechen. Das ist sinnvoll, weil in den SERPs wahrscheinlich eher die informationsreichen Textseiten gefunden werden, als die evtl. textarmen Produktseiten.

Bis hier hin alles easy und sicher auch ein Experiment wert. Wir haben nur ein kleines Problem: Wer soll denn die ganzen Inhalte für unsere kleine Enzyklopädie verfassen? An erster Stelle natürlich der Lars. Aber Lars hat natürlich total wenig Zeit und vielleicht auch keine Lust oder noch schlimmer, er hat gar keine Fachkompetenz. Ok, klingelts? WikiWiki… Wikipedia. Oder wie es Andreas Weigand, früherer Amazon Chefentwickler, nennt: “Ich vertraue auf das ‘Aal-Prinzip’.(…) Andere arbeiten lassen“. Unser Glossar wird ein Wiki was jeder frei editieren kann. Macht vielleicht keine Sau, aber wir bieten es schließlich an. Oder soll die Welt länger ohne eine Definition von Speedrollen auskommen können? Zugegeben, den größten Teil müssen wir wohl selbst beisteuern, aber vielleicht kann man es für andere ja auch etwas reizvoller machen. Getreu dem Motto: “Eine Hand wäscht die andere”.

Ein weiterer diskussionswürdiger Punkt ist das Taggen von Produkten durch Benutzer. Das habe ich bisher nirgends gesehen. Ist vielleicht gar nicht sinnvoll oder wird, wegen mangeldem Interesse oder Verständnis, nicht angenommen. Was meint Ihr?

Fazit:

Wir taggen unsere Produkte / lassen unsere Produkte taggen, bauen ein Wiki basiertes Glossar auf und verbinden beide Einheiten. Damit bauen wir guten Inhalt in schön strukturierter Form auf und verbinden diesen direkt mit unseren -zu verkaufenden- Produkten.

“Schwarm-Intelligenz” 16. Juni 2006

Posted by Eike in : Mentalität , 1 comment so far

und warum wir mehr werden als nur ein weiterer Online-Shop

Ok, zur Zeit müssen wir -vielleicht auch nur ich- wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht werden. Unsere ursprüngliche Idee ist bereits revolutionär vielleicht auch sogar richtig gut. So langsam habe ich aber vielleicht das schon abgehandelt und finde es nicht mehr so richtig interessant. In den letzten Tagen habe ich mir viel Gedanken über ein “social-commerce” System gemacht und dabei -Achtung: jetzt wichtig- mir vor allem Gedanken über unseren zukünftigen Benutzer bzw. Kunden gemacht.

Eines ist mal klar, die Ideen des Web 2.0 sind super. Vor allem der “Mehrwert durch Partizipation” ist mehr als einfach super. Tim O’Reilly nennt das die “Nutzbarmachung der kollektiven Intelligenz”, die sich bei uns durch den (anvisierten) heftig Einsatz von kollaborativen Funktion audrücken wird. Also Produktbewertungen, Expertenlisten etc.

Genau dort beginnt aber das Umdenken. Eine Produktbewertung beispielsweise ist, in meiner Vorstellung, nicht einfach nur ein nettes Gimnick sondern eine zentrale Säule in einem “social-commerce-system”. Klassische Shop-Betreiber haben bisher Ihre Benutzer durch gute und günstige Angebote angelockt. Vielleicht wurde auch Wert auf “Benutzerfreundlichkeit” gelegt. Der Benutzer, besser im Plural die Benutzer, sind der Mittelpunkt im System. Kunden sollen sich objektiv und umfassend informieren können und ihre Erfahrungen untereinander Austauschen. Dafür müssen wir nur die Infrastruktur bereitstellen. Selbige manifestiert sich in einmal in einer Art Leitbild oder Philosophie (ich mag das Wort in diesem Zusammenhang nicht) und selbstverständlich in der entsprechenden Software (Hallo Michael!). Ich möchte die Beratungsleistung eines Händlers nicht in Frage stellen. Wenn wir aber mal ehrlich sind gibt es in einem Geschäft keine Berater, sondern nur Verkäufer die sich als Berater tarnen. Eine Beratung ist also prinzipiell nur bedingt objektiv. Zumindest hat der “beratende” Kunde suptil diesen Eindruck. Ein einfaches Beispiel: Kunde ruft an, weil er sich nicht zwei verschiedenen Produkten entscheiden kann. Produkt 1 kostet weniger als Produkt 2. Der “Berater” empfiehlt ihm Produkt 2 obwohl sich der Kunde bereits auf Produkt 1 eingestellt hat, weil es billiger ist. Das Telefongespräch ist beendet und der Kunde sitzt nun alleine da. Was denkt er? Hat mir der Typ vielleicht nur das zweite Produkt empfohlen, weil es teurer ist und er daran mehr verdient? Vielleicht! Ja richtig, “vielleicht”. Und genau hier macht sich das Misstrauen bemerkbar.

Welche Möglichkeiten haben wir nun um diesem Misstrauen entgegenzuwirken? Vertrauen ist das Schlüsselwort. Wem vertrauen wir? Unserer Familie, unseren Freunden etwa Fremden? Ok, Familie und Freunde sind außer Konkurrenz und Fremden vertraut man nur bedingt. Das schöne im Internet ist allerdings, dass es keine Fremden im ursprünglichen Sinne gibt, sondern Informationen von anderen die mit einem selbst Interessen teilen - eine Community. Das was ich hier etwas umständlich ausgedrückt habe meint nichts anderes als das wir den Rat eines Fremden im Internet eher annehmen als in der realen Welt.

Dazu kommt, dass der Benutzer immer mehr Informationen verarbeiten müssen und sich demnach besser organisieren muss. Um keine Fehlentscheidungen zu treffen orientiert man sich an der Mehrheit. Man folgt einem Schwarm und fühlt sich dort geborgen.

Ein nettes Zitat:

»Schwarm-Intelligenz« steht für gemeinsame, konsensbasierte Entscheidungsfindung. Individualisten flüchten aus der Masse, die ihre eigene Intelligenz reduziert. Aber sie bleiben nicht allein. Sie organisieren sich über interaktive und mobile Medien neu: im intelligenten Schwarm. Nach der vollendeten Individualisierungsphase entstehen wieder neue, diesmal aber spontane Mehrheiten. Sie sind flexibel, dynamisch und zeitlich befristet. Themen stehen im Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit. (http://seminare.design.fh-aachen.de/ssw/)

Meine Idealvorstellung: Jeder Kunde hat die Möglichkeit seine Erfarhungen und Meinungen zu einem Produkt zu äußern, diese mit anderen zu teilen und zu diskutieren. Vice versa kann er auf eine “Kollaborative Wissensbasis” zugreifen, sicht dort umfassend informieren, diesen Informationen vertraut und damit seine optimale Kaufentscheidung treffen.
So wird unser System aussehen, so werden die neuen Online-Shops aussehen. Ein einfaches “gewitzter Verkäufer zu dummer Käufer” Verhältnis kann, gerade im Internet, nicht lange Bestand haben. Erste Tendenzen machen sich durch Preisvergleichsportale bemerkbar. Das liegt z.Z. auch nah, da ein Preis sehr einfach zu vergleichen ist und vor allem bereits überall naturgemäss verfügbar ist. Bei Meinungen und Empfehlungen sieht as allerdings noch ganz anders…

“Best tools for…. whatever” 11. Juni 2006

Posted by Eike in : Allgemein , 1 comment so far

(ich fand keine treffende deutsche Bezeichnung.) Produktbewertungen sind gut. Das wollen wir ja auch massiv verwenden. Soziale Intelligenz, kollaborative Informationsgenerierungen etc. aber dazu an anderer Stelle mehr. Ich habe gerade einen Artikel über ShopWikis gelesen. Auch darauf möchte ich jetzt nicht weiter eingehen. Dabei hatte ich die “Idee” (ohne Gewähr über Exklusivität), eine wie im Titel angedeutete Funktion einzuführen. Beispiel:

Jemand der sich ein Heimkino anschaffen möchte und bisher keine Komponenten hat. Er könnte sich in einem HiFi-Shop über etliche Komponenten informieren und u.a. dabei auch Produktbewertungen zu Rate ziehen. Mein “dummer Käufer” weiss jetzt vielleicht welcher CD-Player besonders gut ist, aber ob dieser auch super mit seinem anvisierten Verstärker funktioniert ist bisher ungeklärt. Der Shop-Betreiber könnte nun verschiedene Sets anbieten, so wie das MediaMarkt und Co. früher immer gemacht haben. Diese Set angebote sind beliebt, hat man doch das gute Gefühl tatsächlich ein ganzes Set, eben ein Rundum-Glücklich-Paket gekauft zu haben und das alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind; zumindest optimal abgestimmt sein sollten. An diesem Punkt muss der Käufer dem Verkäufer vertrauen. Besser ist, man fragt einen Freund oder zumindest jemanden “der sich damit auskennt”.

Globetrotter hat seine Kunden zu seinen besten Verkäufern gemacht. In unserem Shop sollen die Kunden das Ruder übernehmen können und sich untereinander helfen können. Amazon bietet z.B. die Möglichkeit an eine sog. “Lieblingsliste” zu erstellen (Beispiel-Liste). Ich könnte mir sowas auch gut für uns vorstellen. Vielleicht sollten diese Liste optional noch kategorisiert werden. Z.B. “Alles was man für’s Kanufahren braucht” o.ä. Bei Amazon hat jeder Listenautor auch die Möglichkeit jedes Produkt selbst noch individuelle zu beschreiben. Zudem stellt Amazon die Frage ob diese Liste hilfreich war oder nicht. Wie man so eine Liste erstellt, wird hier erklärt und hier gibt es dazu noch weitere Informationen.

Sehr interessant finde ich, dass diese Listen dem Autor/ Ersteller keinen finanziellen o.ä. Vorteil bieten, Amazon trotzdem aber von diesen Listen nur so wimmelt. Es scheint wohl eine Art Grundinteresse beim Menschen zu existieren anderen mit seinen eigenen Erfahrungen / Empfehlungen zu helfen.

Ein Provisionsmodell würde eine wirklich objektive Liste in Gefahr bringen, bzw. nicht besonders vertrauenswürdig gelten. Viel besser fände ich da ein Bonusprogramm basierend auf der Frage ob die Liste hilfreich war oder nicht. Besonders hilfreiche Listen werden belohnt, andere eben nicht.