Landing Pages, nö Danke? 27. Mai 2006
Posted by Eike in : Allgemein , add a commentLanding Pages sollen als Brücke zwischen Werbung (z.B. Keyword-Advertising) und Verkauf dienen und eine direkte Kundenansprache gewährleisten. Als ich gerade die ersten Artikel über das Thema gelesen habe, hab’ ich nur “Was für’n Schwachsinn!” gedacht. Ok, mal langsam. Man schaltet munter Anzeigen z.B. Google Adwords für unzählige Keywords. Freut sich anfangs über den ungewohnten Zugewinn von Kunden. Beginnt kurzzeitig seine Keywords und Anzeigen zu optimieren, evtl. sogar auch sowas wie eine Conversion-Rate zu messen und zu begutachten. Irgendwann verliert man die Lust und die “Optimierung” beschränkt sich auf das Bearbeiten der Keywords, der Anzeigen und wohl vor allem Erhöhung des Budgets. Schließlich will man ja ganz oben stehen. Diese Vorgehensweise ist in Sachen Optimierungspotential wohl der Gegenpool zu Landing Pages.
In der Regel verweisen die Anzeigen auf die URL der Hauptdomain, auf die “Startseite”. Das es sowas wie eine eindeutige Startseite im tatsächlichen Benutzerverhalten nur selten gibt, mag man gar nicht begreifen. “Die Leute geben die URL ein, klicken sich durch’s Menü, Finden das was sie haben wollen und kaufen den Spass.” Schön wär’s, aber so läufts ja nicht. Die Besucher sind hektisch, ja vielleicht sogar panisch und wenn dazu noch Dummheit kommt, dann haben wir einen Online-Shopper.
Also könnte man seine Anzeigen und eben auch seine URLs individualisieren. Nehmen wir an ich hab einen Shop mit Elektroartikeln (so wie früher Gerling in Brockhagen) und ich verkaufe u.a. Rasierapparate. Dann schalt ich doch für das betreffende Keyword eine spezielle Anzeige und verweise auf eine spezielle Rasierapparate-Seite in meinem Shop. So wie das z.B. Quelle macht. Amazon macht natürlich alles viel besser und bewirbt direkt nur ein Produkt mit folgendem Anzeigentext:
Philips Rasierer HQ 7782
EUR 189,99, kostenlose Lieferung.
Versandfertig in 24 Stunden.
www.amazon.de
Das find ich super. Du siehst in der Anzeige direkt, das es ein Rasierer von Philips ist, der knapp 190 EUR kostet innererhalb von 24h kostenlos geliefert wird. Ok, das will ich JETZT kaufen! Also klicke auf die Anzeige und hab dort sofort die Möglichkeit dieses Teil zu kaufen, bzw. ich bin auf der klassischen Detailansicht des Artikels. “Don’t make me think” ist das credo!
Eine Landing-Page kann also eine Übersichtsseite, eine Detailansicht oder eine andere Seite sein, die irgendwie eine schnelle Aktion auslösen kann. Einen ganz toll umfassenden Artikel: Die Landing-Page - Das Geheimnis hoher Konversionsraten
Fazit:
Wenn wir schon Geld für Keyword-Advertising ausgeben, dann bitte optimal. Also mit individuellem Anzeigentext (approximativ) pro Keyword und jeweils individueller Anzeigenseite, z.B. die Produktdetailansicht, eine Kategorieenübersichtsseite oder sonstwas irgendwie individuelles. Wenn jedoch Landing-Pages einsetzt um überhaupt einen Kauf auszulösen, dann sollte man sich mal Gedanken über den Shop machen. Also: Gute Detailansichten sind gute Landing-Pages.
XHTML, CSS & TypoScript Code-Richtlinien 25. Mai 2006
Posted by Eike in : Markup , 2 commentsWir haben ja sowas - in unseren Köpfen. Irgendwann gab’s das auch mal auf ein paar A4-Zetteln. Was haltet Ihr denn von sowas: XHTML- und CSS-Code-Richtlinien bei GMX (jo, wieder von Jens Meiert). Und jetzt bitte keinen Aufschrei, ich meine nur die Art und Weise. Und im Prinzip ist das Thema ja schon geklärt. Ich hätt’s nur gerne mal “schriftlich”.
Fehler entdeckt? Belohnung!
Posted by Eike in : Mentalität , add a commentEs gibt so Zeitschriften, Bücher und Websites die schon nach den ersten paar Sekunden einen Eindruck von Sorgfalt und Qualität vermitteln. Die Print-Version von brand eins (nicht die Website) ist so ein “hier fühl ich mich wohl” Ding. Und eben gesehen, die Website von Jens Meiert. Klar, das ist kein besonders innovatives Design o.ä. Ich mein, die gesamte Website ist qualitativ wirklich hochwertig - “sauber” wie wir sagen würden. Wie man das genauso hinbekommt wie der Jens, dafür liefert er uns direkt auch die 10 Schritte zur hochwertigen Webseite.
Was der eigentliche Grund für den diesen Beitrag war: Unten auf der Website gibt es einen kleinen Link: Fehler entdeckt? Belohung! Das find ich ein tolles Konzept und eine darüber hinaus von diesem Jens auch noch toll umgesetzt.
Ja, richtig. Qualitätssicherung ist ein Prozess. Validieren, prüfen, testen Sie Dokumente, Inhalte, Design immer wieder. Immer wieder.
Im Web 2.0 wird aus “e-commerce” bald “social-commerce” 15. Mai 2006
Posted by Eike in : Hintergründe, Zukunftsmusik , 1 comment so farBeitrag auf FAZ.net “Aus E-Commerce wird Social Commerce” von Holger Schmidt.
Die Zeit der Monotonie im Electronic Commerce, als wenige große Anbieter wie Ebay, Amazon oder Otto den Handel im Netz beherrschten, ist vorbei.
Richtig!
Zur neuen Generation der Online-Händler gehört auch Etsy.com, wo handgefertigte Produkte aller Art verkauft werden. Die vier Gründer haben alles an moderner Web 2.0-Technik, was es gibt. Ihr Lohn: Nach wenigen Monaten hat Etsy 50.000 Produkte verkauft, mehr als eine Viertel Million Dollar Umsatz erzielt und mehr als 20000 Mitglieder in der Community.
[…]
„Die Menschen in vernetzten Märkten haben herausgefunden, daß sie sich weit bessere Information und Unterstützung gegenseitig bieten können, als sie von ihren Verkäufern erhalten“
Damit verbunden: Das cluetrain Manifest Ich weiß nicht ganz was ich davon halten soll, ‘ ist streckenweise recht esotherisch.
“Elvis hat es am besten formuliert: “Auf einer Basis des Misstrauens können wir nicht zusammen weitergehen”
Fixes oder variables Layout
Posted by Eike in : Design, Markup , 1 comment so farWir müssen sowohl für das Design als auch für den HTML / CSS Code uns entweder für ein fixes oder varibles Layout entscheiden. der-rollenshop.de verwendet z.Z ein variables Layout das auf allen gängigen Auflösungen bis runter zu 800*600 funktioniert. Jungs (speziell Alex), verwehrt Euch jeglichen Kommentar zum Markup. Das war lange lange vor Eurer Zeit und auch lange vor XHTML/CSS. Ich werde noch aktuelle Statistiken über verwendete Bildschirmauflösungen veröffentlichen. Aus rein gestalterischen Gesichtspunkten würde man für ein fixes bzw. statisches Layout argumentieren, da wir hier absolute Kontrolle über das Erscheinungsbild auf unterschiedlichsten Auflösungen hat. Um jedoch den Spagat zwischen 800px und 1600px zu schaffen kommen wir wohl nicht um ein flexibles Layout herum. Hier ein paar weitere Anmerkungen:
Statisches / fixes Layout:
- Keine 100%ige Kontrolle über das Design, da nicht die Variablität von Auflösungen beachtet werden kann und wir dann evtl. große Freiräume bekommen.
- Unterschiedliche Layouts für unterschiedliche Auflösungen stufe ich mal als groben Unfug ein. Unsere Freunde von Microsoft machen das z.B. so.
- für die Zukunft ist es jedoch z.B. für mobile Browser (PDAs) sinnvoll ein komplett alternatives Layout anzubieten.
Ganz gleich welche Möglichkeiten uns da CSS bietet ist IMO auch ein anderes Markup sinnvoll / notwendig. - Ein statisches Layout ist einfacher und schneller umzusetzten und macht weniger (Kompatibilitäts-)Ärger
- Die Zeilenlänge kann statisch definiert werden. Es entstehen keinen ewig langen Zeilen, die kein Mensch lesen mag.
Variables Layout
- Ein variables Layout ist state-of-the-art, schick und demonstriert techn. Möglichkeiten
- Für Grafiken z.B. im Headerbereich müssen Übergangsbereiche / Verläufe geschaffen werden.
Die Designer von der-rollenshop.de haben das super gelöst.
mehr dazu bei Björn Seibert “Herausforderung elastistische Layouts“ - Ein elastisches Layout sorgt für mehr Benutzerfreundlichkeit, wenn die Technik optimal eingesetzt wird.
- Die gängige Praxis für variable Layouts (wie auch beim rollenshop) ist ein variabler Bereich (i.d.R. der Content) und die restlichen Bereiche werden statisch gehandhabt. Das ist IMO eher suboptimal.
Wir sollen uns Gedanken über die Variablitität auch von anderen Bereichen machen!
Fazit?
Von mir aus gibt es dazu kein endgültiges Fazit, wobei ich eher zu einem variablen Layout tendiere. Die Vorteile eines statischen Layouts sind hier vielleicht etwas zu kurz gekommen was nicht heißen soll, dass diese grundsätzlich schlecht sind. Skype.com oder Spiegel.de verwenden auch statische Layouts. Ebay geht da vielleicht den richtigen Weg oder hat auch nur einen faulen Kompromiss gefunden. Startseite statisch - Folgeseiten variabel
Design
Posted by Alex in : Design , add a commentGut, dann mache ich mal den Anfang, denn aller Anfang ist ja bekanntlich schwer.
Ich denke, dass das Design für das Kanzlerportal und die jeweiligen Shops stark davon abhängt, wie wir das gesamte Konzept realisieren, sprich welche Funktionen von Grund auf dabei sein sollen. Daher bevorzuge ich persönlich so eine Art “Boxen-” oder Baukastenprinzip, sodass wir später ohne weitere Probleme neue Feauters “global” veröffentlichen können. Generell sollten wir im Grundsatz vielleicht das Design vom rollenshop nehmen und dieses verbessern, komfortabler gestalten, vielleicht noch übersichtlicher und benutzerfreundlicher realisieren. Man muss immer daran denken, dass wir ja mal viele Besucher/Kunden auf diese Seite ziehen wollen, da spielen solche Aspekte alle eine Rolle. Auch sauberer Code (XHTML,CSS) sollte bedacht werden, da kommt der gute Herr Zeldman wieder zum tragen… in diesem Sinne…
und gefuscht wird schonmal gar nicht
Über Sinn und Unsinn dieses Blogs 14. Mai 2006
Posted by Eike in : Allgemein , add a commentSo Freunde, wir haben jetzt ein Weblog. Tolle Sache. Nur wozu brauchen wir das, wofür können / sollten wir das benutzen und wofür eben nicht.
Sinn:
In den letzten Monaten kamen uns allen sicher viele tolle Ideen in den Sinn die wir dann entweder direkt wieder vergessen haben jemand anderen mitgeteilt haben. Selbst wenn wir die Idee nicht endgültig vergessen haben oder sie jemand anderen mitgeteilt haben, so ist sie dennoch nicht für alle anderen auch verfügbar gewesen. Außerdem ist das mitteilen einer Idee noch lange keine Garantie für eine dauerhafte Verfügbarkeit.
Der Sinn dieses Blogs liegt also in erster Linie darin hier einen Pool mit Ideen, Vorstellungen, grundsätzlichen Überzeugungen etc. formlos aber dauerhaft festhalten zu können. Darüber hinaus können wir hier unsere Entscheidungen und den Fortgang des Projektes dokumentieren. Vielleicht gucken wir dann voller Wehmut in 2 Jahren hier nochmal drauf und freuen uns unseres Tatendrangs.
Außerdem bietet so ein Weblog eine Kommentarfunktion. Wenn hier ein diskussionswürder Beitrag veröffentlicht wird, dann haben alle Leser die Möglichkeit Ihren Senf dazu abzugeben. Wir haben dann ganz nebenbei eine zeitlich und örtlich unabhängige Diskussion wunderbar dokumentiert und sind evtl. auch zu einem Ergebnis gekommen.
Unsinn:
Alle Beiträge die hier veröffentlicht werden können entweder als persönliche Notiz oder als Notiz/ Hinweis an alle anderen charakterisiert werden. Diese Charakteristik schließt dann aus, daß die Beiträge so kryptisch verfasst das sie kein anderer mehr versteht und der Autor nach drei Monaten vielleicht auch nicht mehr. Außerdem sollte beim Verfassen von Beträgen auf unser begrenztes Zeitangebot geachtet werden. Also mgl. kurze und vor allem sinnreiche Beiträge schreiben!
Was wird “veröffentlicht”?
Wir haben grundsätzlich das “Problem” von bösen bösen Mitlesern, die unsere Idee klauen und dann für “teuer Geld” verkaufen oder uns schlichtweg zuvorkommen. Aus diesem Grund wird hier alles veröffentlicht was nicht dem Kern unserer Idee entspricht oder einen Rückschluss darauf zulassen sollte. Ansonsten sollte hier alles veröffentlicht werden dürfen. Ich strebe auch nciht an, dieses Blog an die große Glocke zu hängen. Ich möchte aber auch keinen Passwortschutz o.ä. Mitlesende werden sich evtl. auch an unserer Diskussion beteiligen und uns wertvollen Input liefern können. Also: Hosen runter!