Keyword Highlighting 6. Juli 2006
Posted by Micha in : Typo3, SEO , add a commentVielleicht ist das Problem bekannt: Man hackt in Googles Suchfeld einen oder mehrere Begriffe ein und hofft ein schnelles, präzises Resultat zu finden. Nach einem Klick auf “suchen” bekommt man die Ergebnisliste. Das erste Ergebnis scheint interessant -> draufgeklickt.
Es öffnet sich eine Internetseite mit viel Text. Aber wo stehen denn jetzt die gesuchten Keywords? Also im FireFox Strg+F gedrückt und die Internetseite dursuchen und das Ergebniss dann hoffentlich finden.
Wäre es nicht viel schöner, wenn die über Google angeklickte Webseite (der Webshop!), direkt die Keywords sichtbar markiert hat, nach denen ich gesucht habe? Ganz ähnlich, wie es im Google-Cache realisiert ist? Genau das tut die Typo3-Extension Keyword Highlighting die auf die indexed_search Technologie von Typo3 aufbaut. Es wird also direkt auf der aufgerufenen Seite die Keywords markiert. Genial, wie ich finde!!
Wer das ganze mal live ausprobieren will, tippert mal in Google das Keyword “Köpernick” ein (ist der Entwickler der Ext.) und klickt das erste Ergebnis an.
Fraglich ist in meinen Augen allerdings noch, inwiefern sich diese Technologie negativ auf die Seitenperformance auswirkt.
Textlinks bei Globetrotter 18. Juni 2006
Posted by Eike in : SEO , add a commentGlobetrotter.de ist ein Online-Shop der ersten Stunde und wurde regelmässig auf den neuesten Stand gebracht. In großen Teilen darf man wirklich sagen “gut gemacht”, auch wenn es an den ein oder anderen Stellen etwas zu kritisieren gibt.
Was mir eben aber direkt aufgefallen ist und auch Grund genug für einen Post: Ganz unten auf der Seite (im Footer) finden sich schöne Textlinks. Die sind anscheinend saisonal bedingt und bilden die SEO-Brücke zwischen “unzulänglicher” Kategoriebezeichnung und dem Bedarf von direkten Textlinks für SuMa’s. Ich habe ein paar Keywords ausprobiert und konnte auch min. einen Treffer bei “Reisehandtuch” feststellen. Hier wird ca. an Pos. 8 der direkte Link (www.globetrotter.de/de/shop/search.php?suchfeld=Reisehandtuch) aufgeführt. Bei anderen Keywords war das Vorhaben (wesentlich) weniger erfolgreich. Liegt vielleicht daran, dass der Textlink die wohl einzige “Optimierungsmethode” ist.
Trotzdem, schönes sauberes SEO was sogar aus Benutzersicht sehr gut argumentiert werden kann.
Tagging, Glossar und was das mit SEO zu tun hat
Posted by Eike in : SEO , 5 commentsHeute früh unter der Dusche kam mir die liebevoll geschriebene Seite von Lars über Speedrollen in den Sinn. Der Inhalt ist so gut, dass er eigentlich nicht nur für SEO eingesetzt werden sollte aber wo bringt man so einen Text am besten unter? Zudem möchte man ja immer mehr Texte veröffentlichen, immer mehr “Keywords definieren”. Heureka! … und das Duschgel viel mir aus der glitschiegen Hand. Naja, schon als das Duschgel wieder aufgehoben war verflog die Begeisterung, weil die die “Lösung” im Grunde recht trivial ist.
- Wir brauchen eine Art Glossar, vielleicht auch eine Art Enzyklopädie.
Jedes Keyword bekommt eine in diesem Naschlagewerk eine ausführliche Beschreibung. Einen Wort-Index schön nach Alphabet, schön vielleicht für Suchmaschinen, denkbar ungeeignet für Benutzer. - Wir nehmen an: “Jedes Keyword im Glossar ist ein potentielles Tag für ein Produkt oder jede andere Entität.“
- Jedes Produkt wird mit mindestens einem Tag versehen. Dabei muss für dieses Tag nicht zwingend auch ein Eintrag im Glossar vorhanden sein.
- Auf der Glossarseite werden dann alle Produkte aufgeführt die diesem Tag entsprechen. Das ist sinnvoll, weil in den SERPs wahrscheinlich eher die informationsreichen Textseiten gefunden werden, als die evtl. textarmen Produktseiten.
Bis hier hin alles easy und sicher auch ein Experiment wert. Wir haben nur ein kleines Problem: Wer soll denn die ganzen Inhalte für unsere kleine Enzyklopädie verfassen? An erster Stelle natürlich der Lars. Aber Lars hat natürlich total wenig Zeit und vielleicht auch keine Lust oder noch schlimmer, er hat gar keine Fachkompetenz. Ok, klingelts? WikiWiki… Wikipedia. Oder wie es Andreas Weigand, früherer Amazon Chefentwickler, nennt: “Ich vertraue auf das ‘Aal-Prinzip’.(…) Andere arbeiten lassen“. Unser Glossar wird ein Wiki was jeder frei editieren kann. Macht vielleicht keine Sau, aber wir bieten es schließlich an. Oder soll die Welt länger ohne eine Definition von Speedrollen auskommen können? Zugegeben, den größten Teil müssen wir wohl selbst beisteuern, aber vielleicht kann man es für andere ja auch etwas reizvoller machen. Getreu dem Motto: “Eine Hand wäscht die andere”.
Ein weiterer diskussionswürdiger Punkt ist das Taggen von Produkten durch Benutzer. Das habe ich bisher nirgends gesehen. Ist vielleicht gar nicht sinnvoll oder wird, wegen mangeldem Interesse oder Verständnis, nicht angenommen. Was meint Ihr?
Fazit:
Wir taggen unsere Produkte / lassen unsere Produkte taggen, bauen ein Wiki basiertes Glossar auf und verbinden beide Einheiten. Damit bauen wir guten Inhalt in schön strukturierter Form auf und verbinden diesen direkt mit unseren -zu verkaufenden- Produkten.