Produktberatung via Skype + Webcam 28. Juni 2006
Posted by Eike in : Allgemein , add a commentGoogle eBay hat vor kurzem Skype gekauft und wird dann naturgemäss auch verstärkt auf Skype für die Kommunikation zwischen Kunden und Anbietern setzen. Diese Kommunikation findet z.Z. wohl nur via e-Mail oder bestenfalls via Telefon statt. Früher da hat man immer von Video-Telefonie gesprochen. Damals brauchte man ein Telefon mit Kamera und Bildschirm und min. zwei ISDN-Leitungen. Eine Leitung für das Sprachsignal und die andere für das Video-Bild. “Damals” ist bestimmt schon 6-7 Jahre oder noch länger her, kurz gesagt: Technologische Steinzeit.
Heute gibt es Skype als quasi Standard für Internet-Telefonie und DSL ist auch keine Zukunftsmusik mehr. Wir brauchen nur eine kostenlose Software, eine Webcam mit halbwegs ordentlicher Bildqualität, einen DSL-Anschluss und vielleicht noch nen Headset. Dann könnte ich als Kunde, so wie es beim RS bereits ähnlich läuft, eine produktspezifischen Callback starten. Dabei hinterlasse ich meine Skype-Adresse und wenige Minuten später begrüßt mich ein netter Verkäufer (besser scharfe Verkäuferin), hält mir das Produkt in die Webcam. Ich kann das Produkt auf meinem Monitor begutachten, direkt Fragen stellen und die Erklärung live und interaktiv am Monitor verfolgen. Das Konzept ist uralt und stammt aus einer gaaanz schmuddeligen Ecke. Ihr kennt das…
Man müsste solche Dialoge und die dabei entstehenden Video-Sequenzen mal experimentell untersuchen um zu analysieren ob eine Archivierung samt (teilweiser) Veröffentlichung evtl. auch interessant ist. Auch wenn eine globale Veröffentlichung nicht interessant ist, können die so aufgezeichneten Sequenzen doch wunderbar für Beraterschulungen eingesetzt werden. Denn am Ende gibt es natürlich wieder für den Kunden die Möglichkeit dieses Beratungsgespräch zu bewerten…
“Best tools for…. whatever” 11. Juni 2006
Posted by Eike in : Allgemein , 1 comment so far(ich fand keine treffende deutsche Bezeichnung.) Produktbewertungen sind gut. Das wollen wir ja auch massiv verwenden. Soziale Intelligenz, kollaborative Informationsgenerierungen etc. aber dazu an anderer Stelle mehr. Ich habe gerade einen Artikel über ShopWikis gelesen. Auch darauf möchte ich jetzt nicht weiter eingehen. Dabei hatte ich die “Idee” (ohne Gewähr über Exklusivität), eine wie im Titel angedeutete Funktion einzuführen. Beispiel:
Jemand der sich ein Heimkino anschaffen möchte und bisher keine Komponenten hat. Er könnte sich in einem HiFi-Shop über etliche Komponenten informieren und u.a. dabei auch Produktbewertungen zu Rate ziehen. Mein “dummer Käufer” weiss jetzt vielleicht welcher CD-Player besonders gut ist, aber ob dieser auch super mit seinem anvisierten Verstärker funktioniert ist bisher ungeklärt. Der Shop-Betreiber könnte nun verschiedene Sets anbieten, so wie das MediaMarkt und Co. früher immer gemacht haben. Diese Set angebote sind beliebt, hat man doch das gute Gefühl tatsächlich ein ganzes Set, eben ein Rundum-Glücklich-Paket gekauft zu haben und das alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind; zumindest optimal abgestimmt sein sollten. An diesem Punkt muss der Käufer dem Verkäufer vertrauen. Besser ist, man fragt einen Freund oder zumindest jemanden “der sich damit auskennt”.
Globetrotter hat seine Kunden zu seinen besten Verkäufern gemacht. In unserem Shop sollen die Kunden das Ruder übernehmen können und sich untereinander helfen können. Amazon bietet z.B. die Möglichkeit an eine sog. “Lieblingsliste” zu erstellen (Beispiel-Liste). Ich könnte mir sowas auch gut für uns vorstellen. Vielleicht sollten diese Liste optional noch kategorisiert werden. Z.B. “Alles was man für’s Kanufahren braucht” o.ä. Bei Amazon hat jeder Listenautor auch die Möglichkeit jedes Produkt selbst noch individuelle zu beschreiben. Zudem stellt Amazon die Frage ob diese Liste hilfreich war oder nicht. Wie man so eine Liste erstellt, wird hier erklärt und hier gibt es dazu noch weitere Informationen.
Sehr interessant finde ich, dass diese Listen dem Autor/ Ersteller keinen finanziellen o.ä. Vorteil bieten, Amazon trotzdem aber von diesen Listen nur so wimmelt. Es scheint wohl eine Art Grundinteresse beim Menschen zu existieren anderen mit seinen eigenen Erfahrungen / Empfehlungen zu helfen.
Ein Provisionsmodell würde eine wirklich objektive Liste in Gefahr bringen, bzw. nicht besonders vertrauenswürdig gelten. Viel besser fände ich da ein Bonusprogramm basierend auf der Frage ob die Liste hilfreich war oder nicht. Besonders hilfreiche Listen werden belohnt, andere eben nicht.
Landing Pages, nö Danke? 27. Mai 2006
Posted by Eike in : Allgemein , add a commentLanding Pages sollen als Brücke zwischen Werbung (z.B. Keyword-Advertising) und Verkauf dienen und eine direkte Kundenansprache gewährleisten. Als ich gerade die ersten Artikel über das Thema gelesen habe, hab’ ich nur “Was für’n Schwachsinn!” gedacht. Ok, mal langsam. Man schaltet munter Anzeigen z.B. Google Adwords für unzählige Keywords. Freut sich anfangs über den ungewohnten Zugewinn von Kunden. Beginnt kurzzeitig seine Keywords und Anzeigen zu optimieren, evtl. sogar auch sowas wie eine Conversion-Rate zu messen und zu begutachten. Irgendwann verliert man die Lust und die “Optimierung” beschränkt sich auf das Bearbeiten der Keywords, der Anzeigen und wohl vor allem Erhöhung des Budgets. Schließlich will man ja ganz oben stehen. Diese Vorgehensweise ist in Sachen Optimierungspotential wohl der Gegenpool zu Landing Pages.
In der Regel verweisen die Anzeigen auf die URL der Hauptdomain, auf die “Startseite”. Das es sowas wie eine eindeutige Startseite im tatsächlichen Benutzerverhalten nur selten gibt, mag man gar nicht begreifen. “Die Leute geben die URL ein, klicken sich durch’s Menü, Finden das was sie haben wollen und kaufen den Spass.” Schön wär’s, aber so läufts ja nicht. Die Besucher sind hektisch, ja vielleicht sogar panisch und wenn dazu noch Dummheit kommt, dann haben wir einen Online-Shopper.
Also könnte man seine Anzeigen und eben auch seine URLs individualisieren. Nehmen wir an ich hab einen Shop mit Elektroartikeln (so wie früher Gerling in Brockhagen) und ich verkaufe u.a. Rasierapparate. Dann schalt ich doch für das betreffende Keyword eine spezielle Anzeige und verweise auf eine spezielle Rasierapparate-Seite in meinem Shop. So wie das z.B. Quelle macht. Amazon macht natürlich alles viel besser und bewirbt direkt nur ein Produkt mit folgendem Anzeigentext:
Philips Rasierer HQ 7782
EUR 189,99, kostenlose Lieferung.
Versandfertig in 24 Stunden.
www.amazon.de
Das find ich super. Du siehst in der Anzeige direkt, das es ein Rasierer von Philips ist, der knapp 190 EUR kostet innererhalb von 24h kostenlos geliefert wird. Ok, das will ich JETZT kaufen! Also klicke auf die Anzeige und hab dort sofort die Möglichkeit dieses Teil zu kaufen, bzw. ich bin auf der klassischen Detailansicht des Artikels. “Don’t make me think” ist das credo!
Eine Landing-Page kann also eine Übersichtsseite, eine Detailansicht oder eine andere Seite sein, die irgendwie eine schnelle Aktion auslösen kann. Einen ganz toll umfassenden Artikel: Die Landing-Page - Das Geheimnis hoher Konversionsraten
Fazit:
Wenn wir schon Geld für Keyword-Advertising ausgeben, dann bitte optimal. Also mit individuellem Anzeigentext (approximativ) pro Keyword und jeweils individueller Anzeigenseite, z.B. die Produktdetailansicht, eine Kategorieenübersichtsseite oder sonstwas irgendwie individuelles. Wenn jedoch Landing-Pages einsetzt um überhaupt einen Kauf auszulösen, dann sollte man sich mal Gedanken über den Shop machen. Also: Gute Detailansichten sind gute Landing-Pages.
Über Sinn und Unsinn dieses Blogs 14. Mai 2006
Posted by Eike in : Allgemein , add a commentSo Freunde, wir haben jetzt ein Weblog. Tolle Sache. Nur wozu brauchen wir das, wofür können / sollten wir das benutzen und wofür eben nicht.
Sinn:
In den letzten Monaten kamen uns allen sicher viele tolle Ideen in den Sinn die wir dann entweder direkt wieder vergessen haben jemand anderen mitgeteilt haben. Selbst wenn wir die Idee nicht endgültig vergessen haben oder sie jemand anderen mitgeteilt haben, so ist sie dennoch nicht für alle anderen auch verfügbar gewesen. Außerdem ist das mitteilen einer Idee noch lange keine Garantie für eine dauerhafte Verfügbarkeit.
Der Sinn dieses Blogs liegt also in erster Linie darin hier einen Pool mit Ideen, Vorstellungen, grundsätzlichen Überzeugungen etc. formlos aber dauerhaft festhalten zu können. Darüber hinaus können wir hier unsere Entscheidungen und den Fortgang des Projektes dokumentieren. Vielleicht gucken wir dann voller Wehmut in 2 Jahren hier nochmal drauf und freuen uns unseres Tatendrangs.
Außerdem bietet so ein Weblog eine Kommentarfunktion. Wenn hier ein diskussionswürder Beitrag veröffentlicht wird, dann haben alle Leser die Möglichkeit Ihren Senf dazu abzugeben. Wir haben dann ganz nebenbei eine zeitlich und örtlich unabhängige Diskussion wunderbar dokumentiert und sind evtl. auch zu einem Ergebnis gekommen.
Unsinn:
Alle Beiträge die hier veröffentlicht werden können entweder als persönliche Notiz oder als Notiz/ Hinweis an alle anderen charakterisiert werden. Diese Charakteristik schließt dann aus, daß die Beiträge so kryptisch verfasst das sie kein anderer mehr versteht und der Autor nach drei Monaten vielleicht auch nicht mehr. Außerdem sollte beim Verfassen von Beträgen auf unser begrenztes Zeitangebot geachtet werden. Also mgl. kurze und vor allem sinnreiche Beiträge schreiben!
Was wird “veröffentlicht”?
Wir haben grundsätzlich das “Problem” von bösen bösen Mitlesern, die unsere Idee klauen und dann für “teuer Geld” verkaufen oder uns schlichtweg zuvorkommen. Aus diesem Grund wird hier alles veröffentlicht was nicht dem Kern unserer Idee entspricht oder einen Rückschluss darauf zulassen sollte. Ansonsten sollte hier alles veröffentlicht werden dürfen. Ich strebe auch nciht an, dieses Blog an die große Glocke zu hängen. Ich möchte aber auch keinen Passwortschutz o.ä. Mitlesende werden sich evtl. auch an unserer Diskussion beteiligen und uns wertvollen Input liefern können. Also: Hosen runter!