Braucht es das Web 2.0 um im Internet Geld zu verdienen? 5. August 2006
Posted by Eike in : Allgemein , trackbackWir hatten ja bereits ein Geschäftsmodell als wir uns noch gar keine Gedanken um das Web 2.0 gemacht haben. Und das ist auch gut sein. In den letzten Tagen habe ich gelegentlich mal über Geschäftsmodelle des / im Web 2.0 gelesen. Der wohl interessanteste Post ist von Martin Röll (Die krampfhafte Suche nach dem Web2.0-Geschäftsmodell) und der dazugehörige Post auf live.hackr (Modellgeschäft).
Um Grunde braucht es kein Web 2.0 Modell um heute Geld im Internet zu verdienen. Eigentlich ist der Zug dafür ja auch schon wieder abgefahren und obwohl wir bei dieser Blase hautnah dabei waren kam keine wirklich Web 2.0 adäquate Idee dabei heraus. Ich meine, ich will unserem Projekt nicht den Web 2.0 Stempel aufdrücken. Theiss und Lars wissen z.B. garn nicht so genau was das eigentlich ist. Die beiden verdienen aber, gar nicht schlecht, Geld im Internet und das mit einem Shop der alles andere als 2.0-mässig ist. Der Shop ist ein ganz normaler Shop, der es ermöglicht Artikel anzuzeigen und diese auch zu kaufen. Fertig! Warum die beiden Geld verdienen steht auf einem ganz anderen Blatt und dieses Blatt kann man inzwischen schon old-economy nennen. Es geht darum gute Produkte zu angemessenen Preisen und einen hervorragenden Service anbieten zu können. Da kann jeder Shop der das nicht bietet aber bis unter die Zähne mit Web 2.0 Features “bewaffnet” ist auf Dauer nicht mithalten. Unser offline Kaufverhalten hat sich durch die Entstehung des Web schließlich auch nicht geändert und damit auch nicht unsere Bedürfnisse.
Bauen wir also einen soliden (!!!) Shop. Besinnen wir uns auf die Kernanforderungen und machen diese ein wenig besser. (”Alles ein wenig besser zu machen” ist übrigens Teil unserer Firmenphilosophie, Jungs!) Wenn wir dann noch ein paar sinnvolle (!!!) Web 2.0 Features integrieren können, bitte her damit! Im Grund will der Kunde etwas kaufen und dabei ein gutes Gefühl haben. Theiss und Lars würden sagen, dass ein nettes Telefonat immer noch mehr wert ist als ein wahnsinnges Web 2.0-Rezensions-Social-Software-Feature. “Nähe zum Kunden”, viel Arbeit, eine gute Idee, Ausdauer, Erfahrung, Kontakte und wenig Glück sind IMHO gewichtiger als Web 2.0 Spielereien. Unsere Idee ist nicht direkt eine Web 2.0 Idee sondern hat ganz andere herausragende Vorteile. Die müssen wir nutzen und ausbauen. Ein gesunder beobachtender Abstand zur aktuellen Entwicklung des Web kann dabei aber nicht schaden.
Kommentare»
mein reden. “back to the roots” oder “stay on the basics”. unsere devise sollte lauten: “gutes und einfaches grundkonzept mit nützlichen und hilfreichen web 2.0-features”.
Dem kann ich mich nur anschliessen. Absolut passend